Agriprogress

Agriprogress ist seit den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts aktiv in der Landwirtschaft. Unternehmensgründer Pieter Helfferich: “In den Niederlanden haben wir die Expertise, und die Deutschen können noch von uns lernen.” Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde das Unternehmen auch in Osteuropa aktiv. Pieter Helfferich: „Nach dem Fall des Kommunismus war in Osteuropa erst einmal großes Aufräumen angesagt.“

Agriprogress hat Geschäftsstellen in Deventer und Bukarest. Es fing an mit dem Untersuchen von Mischfutterunternehmen in Deutschland. Mit Hilfe niederländischer Erfahrung wurde dort die Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie reformiert. Diese Arbeit ist aber noch nicht abgeschlossen. In Osteuropa gibt es noch viele Möglichkeiten im Agrargeschäft. Pieter ist bemüht, diese Chancen für niederländische Unternehmen zu nutzen. Er setzt dabei auf osteuropäische Handelsbeziehungen mit niederländischen Unternehmen aus der Milchindustrie und dem Unterglasanbau.

Eigene Sojafabrik in der Ukraine

Bemerkenswert ist, dass Pieter mit einigen Teilhabern eine Sojafabrik in Uman in der Ukraine besitzt. Hier werden jährlich 10.000 Tonnen Öl aus Sojabohnen für die Nahrungsmittelindustrie gewonnen.

Address

Agriprogress

Nieuwe Rij 11

7413 ZX, Deventer

The Netherlands

+31 (0) 65 378 2889

 

www.agriprogress.com

Exportziele

Außer auf die Ukraine und Bulgarien konzentriert er sich auf Rumänien. Dort hat Pieter eine Geschäftsstelle in Bukarest, das “Holland Dairy House“. Von dort aus werden die Geschäfte gemacht. Pieter: “Es ist wichtig, dass man selbst in diesen Ländern vor Ort ist, dann ist es viel einfacher Geschäfte zu machen. In den Niederlanden ist das räumliche Wachstum in der Landwirtschaft stark eingeschränkt. In Rumänien ist das anders. Gute landwirtschaftliche Flächen kann man dort für nur € 3500, – pro Hektar kaufen; vergleichbare Flächen kosten € 55.000,- in den Niederlanden.” Pieter arbeitet für verschiedene internationale Investoren, die dort landwirtschaftliche Betriebe kaufen, dann aktualisieren und mit Gewinn wiederverkaufen. Da die Finanzierung in Rumänien ein Problem darstellt, kann die Landwirtschaft auf diese Weise reformiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass Europa oft mit 50% zu einer solchen Entwicklung beiträgt. Darüber hinaus sind die Lohnkosten in Rumänien niedrig.

Exportländer

Deutschland, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Iran