Senzora

Mit Senzora haben wir im wahrsten Sinne des Wortes ein Familienunternehmen. “1876 erwarb der Urgroßvater, Antoon Schoemaker, einen kleinen Laden in der Papenstraat, in dem er Lebensmittel verkaufte. Danach war immer ein Schoemaker der Ladenbesitzer”. Heute sind die Brüder Jan Jozef und Pieter die Betriebsführer. Das Kerngeschäft erstreckt sich auf Seife, Sodaprodukte und Süßigkeiten.

Produkte und Dienstleistungen

Bei Senzora sind annähernd 100 Mitarbeiter tätig, 60 davon in der Produktion. Die Geschäftsprozesse wurden vollständig automatisiert und die Produktentwicklung findet im hauseigenen Labor statt. Das Unternehmen stellt pro Jahr 25 Millionen Kilogramm Waschpulver her, wovon die Hälfte für den Export gedacht ist. Chlor ist mittlerweile veraltet, es wird nun eher auf Sauerstoffbleichmittel zurückgegriffen. Je nach Preislage sind mehrere verschiedene Enzyme im Waschpulver – und natürlich Duftstoffe, denn der Geruch kann sehr wichtig sein.

Adresse

Senzora

Sluisstraat 23-25

7411 EE Deventer

Niederlande

+31 (0) 570 683 333

 

www.senzora.com

Exportziele

Ziel des Unternehmens ist, mehr auf die internationale Bühne zu gelangen, insbesondere im Einzelhandelssektor und beim erwarteten Wachstum der Eigenmarken. “Der momentane Umsatz der Markenprodukte wird von der scharfen Konkurrenz im Marktbereich bestimmt und nicht mehr von der Fernsehwerbung. Die Eigenmarken stellen eine konstante Marge für die Einzelhändler sicher, und genau deshalb sehe ich darin auch den wichtigsten Wachstumsfaktor.”

Exportländer

Belgien, Bulgarien, England (am umfangreichsten), Frankreich, Irland, Österreich, Rumänien, Spanien, Slowakei, Schweden, Tschechien, Dubai, Irak, Marokko und Senegal.

Hintergründe

Bei Jan Jozef Schoemaker könnte man sich fragen, was denn nun zuerst kommt: die Mitarbeiter oder die Produkte. Beiden gilt seine Begeisterung. Vielleicht liegt das ja an einem der typischen Produkte von Senzora: den kleinen Herzsüßigkeiten in sanften Farben mit netten Sprüchen darauf. “Vor ungefähr dreißig Jahren habe ich vorgeschlagen, die Süßigkeiten bei der Kasse von Scholten-Textil aufzustellen. Gleichzeitig Stoff und Süßigkeiten zu verkaufen hat bis dahin noch keiner gemacht – und schauen Sie sich das jetzt einmal an.”, sagt Schoemaker. Wenn es um Süßigkeiten geht, muss man den Kunden verlocken – beim Waschmittel gelten allerdings andere Regeln. Jan Jozef Schoemakers Kredo: “Jeder muss waschen. Jeder will Süßes essen. Das gilt überall, egal, wo die Menschen leben. Die Konzentrierten Waschmittelprodukte verkaufen wir in einem Umkreis von 1000 km und die nicht-konzentrierten in einem Umkreis von 500 km. Sonst würden die Transportkosten zu hoch. Ganz wichtig sind eine gute Planung und geringe Lieferzeiten. Die Pulver werden in der Noorwegenstraat in Deventer hergestellt, die Soda und die Süßigkeiten am Bergsingel. Natürlich ist die Produktqualität sehr wichtig – ein Kunde kauft ein Produkt schließlich nur dann, wenn er dem damit auch zufrieden ist.