Tauw

Tauw startete 1928 und hat seit 1975 seinen Sitz in Deventer. Die über 1000 Mitarbeiter (700 in den Niederlanden) beraten über Umwelt, Boden und Wasser. Bei Tauw arbeiten nicht nur Chemiker und Zivil- sowie Bauingenieure, sondern auch Leute mit einer praktischen Berufsausbildung. Van Niekerk: “Diese Leute haben wir nötig, und deshalb bieten wir ihnen ein Praktikum zur Tief- und Wasserbau- wie auch Umwelttechnik. Das heißt einen Job, der sie mit den verschiedenen Bereichen des Unternehmens vertraut macht. In der Praxis lernt man viel, zum Beispiel während Feldarbeit.”

Produkte und Dienstleistungen

Das Kapital des Ingenieurbüros Tauw befindet sich in den Köpfen der Mitarbeiter. Zusammen mit dem enormen Arsenal an Messapparatur formen sie die Bindung mit dem Kundenkreis. Das Wissen erstreckt sich auf unter anderem Ökologie, Boden, Sicherheit und Nachhaltigkeit. “Oft achtet ein Kunde nur darauf, was nach Gesetzgebung für die Nutzung der Firma nötig ist. Wir schauen weiter. Unser Ausgangspunkt ist, nicht die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, sondern für den Kunden einen gut funktionierenden Betrieb zu erstreben”, sagt William van Niekerk, Mitglied des Unternehmensvorstands. Die Qualitätsbeurteilung ist hoch, unter anderem, weil Tauw die Kundenbindung für sehr wichtig hält. “Das Entwickeln eines guten Verhältnisses mit einem Kunden ist ein jahrelanger Prozess.” In den Niederlanden besteht beinah die Hälfte der Kunden aus Behörden, der Rest kommt aus der Wirtschaft. Im Ausland ist das Verhältnis 10/90. Aber genau da liegt der Fokus der Firma, die einst als Beratungsbüro für Wasserbehörden anfing. Mit eigenem Gebäude an der Handelskade wird die Firma nicht schnell aus Deventer wegziehen. Man möchte jedoch immer mehr Flächen bedienen in den Ländern wo man bereits aktiv ist.

Adresse

Tauw BV

Handelskade 37

7400 AC Deventer

+31 (0) 57 06 99 911

 

www.tauw.nl

Exportziele

Eine besondere Erfahrung ist die weltweite Beseitigung von Pestiziden, die sich im Boden befinden. Das wurde von der Weltbank initiiert, und zwar mit Unterstützung der Vereinten Nationen und ist immer noch aktuell. Von kleinen und mittelständigen Unternehmen sagt Van Niekerk: “Sie sind oft sehr innovativ, und sie können schnell umschalten, aber die großen Firmen haben bessere Vertriebskanäle und arbeiten als große Ketten. Durch gute Zusammenarbeit können Firmen in beiden Branchen einander verstärken.”

Exportländer

Niederlassungen in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Aktiv in über 60 Länder, unter anderem Brasilien und China.